SENDETERMIN: Sonntag, den 20.09.2009
17:05 Uhr
Piemont
Piemont – zwischen Turin und wilder Natur
Piemont – zwischen Turin und wilder Natur
Das Piemont zählt zu den reichsten Gegenden Italiens. Es ist nicht nur ein Schlaraffenland für Genießer der italienischen Küche. Auch die Wirtschaft floriert hier. Fiat, Lancia, Ferrero, Olivetti - das sind nur die berühmtesten Produkte. Im Vergleich zu anderen Gegenden Italiens ist das Piemont touristisch nicht sehr überlaufen. Bislang war vor allem der Norden, der Lago Maggiore, Ziel von Urlaubern. Während im Westen an der Grenze zu Frankreich die wilde Natur der Gebirgstäler Wanderer anzieht, wird es weiter südlich sanfter: Wälder mit Akazien, Kastanien oder Eichen ziehen sich über weites Hügelland. Wein gedeiht hier. Viele kleine Dörfer, die sich am Fuße von Festungen oder Burgen schmiegen, bieten reiche Abwechslung.

Geographie -„pie monte“, das heißt „am Fuß der Berge“
Geographie -„pie monte“, das heißt „am Fuß der Berge“
Die Provinz Piemont liegt im Nordwesten Italiens, begrenzt von den Schweizer und den französischen Alpen. Zu den bekanntesten Bergen zählen hier der Mont Blanc, Monte Rosa, Gran Paradiso und Monvis, unter dessen Gipfel Italiens bekanntester Fluss entspringt: der Po.
In der Po-Ebene befinden sich die großen Städte des Piemont; hier leben auch die meisten Menschen. Das Hügelland im Südosten der Region wird in erster Linie landwirtschaftlich und touristisch genutzt; hier wächst der begehrte Wein des Piemont.

Barolo
Barolo
In der Langhe gedeiht der berühmteste Wein des Piemont: der Barolo. Der kleine Ort Barolo gab dem Rotwein seinen Namen. Er wird aus den schwarzen Trauben der wertvollen Nebbiolo-Rebe gekeltert. Drei Jahre lagert er in Holzfässern und reift so zum gefragten Barolo heran.
Die Nebbiolo-Rebe wurde vermutlich seit der Antike im Hügelland der Langhe angebaut. Sie gehört zu den anspruchsvollsten Rebsorten was Boden und Lage betrifft. Versuche, die Nebbiolo-Rebe außerhalb Italiens anzusiedeln, sind Weinkennern zufolge bislang nicht geglückt.

Trüffel
Trüffel
Die Hauptsaison beginnt mit der Trüffelernte im Oktober. Trüffel gelten als Symbol der vornehmen und luxuriösen Küche In der Antike schrieb man Trüffeln aphrodisische Eigenschaften zu. Ein Gerücht, das sich bis in die heutige Zeit erhalten hat.
Trüffel sind Pilze, die in Symbiose mit Pflanzenwurzeln im Unterholz leben. Der wohl berühmtesten Trüffel ist der "Weiße Trüffel von Alba". Trüffel gehören zu den teuersten Spezialitäten der Welt. In Italien werden zehn verschiedene Sorten gesetzlich anerkannt. Sie ist von weißlicher, ins Grau tendierender Farbe und sie hat einen sehr intensiven Duft.

Der dunkle oder schwarze Trüffel ist im Geschmack etwas weniger stark. Ursprünglich wurden einmal Schweine zum Suchen von Trüffeln eingesetzt; ihre hervorragenden Nasen erschnüffelten den Schatz im Boden. Jedoch ist es sehr schwer, das Schwein dann von dem Verspeisen des Trüffels abzuhalten. Hunde haben ebenfalls eine feine Nase, aber nicht so einen Heißhunger auf Trüffel. Ein guter Trüffelhund ist für seinen Herr, den trifulau, die Basis seiner Existenz. Bis zu fünf Jahren dauert die Ausbildung der Trüffelsuchhunde.

Weitere Informationen
Trüffelmesse von Alba
Trüffelmesse von Alba

Die 79. Internationale Weiße-Trüffel-Messe von Alba findet vom 3. Oktober bis zum 8. November 2009 statt.
www.fieradeltartufo.org.

Trüffelhunde (- führungen, - ausstellung, - ausbildung)

Universita´ dei Cani da Tartufo Barot
Via Carlo Alberto, 13 - 12060 Roddi (CN)
Tel. 0039-0173615156
www.universitadeicanidatartufo.it

 


Sprache
Sprache
Neben Italienisch wird von vielen Einwohnern noch piemontesischer Dialekt gesprochen.
In einigen abgelegenen Alpentälern pflegt man noch Franko-Provenzalisch und Okzitan, eine alte, gallo-romanische Sprache.

Rauchen
Rauchen ist in Italien in allen öffentlichen Räumen untersagt, also auch in Restaurants, Bars, Diskotheken etc, die keine gesonderten Raucherzimmer eingerichtet haben. Gäste, die gegen die Vorschriften verstoßen, müssen mit Geldstrafen bis zu 250 Euro rechnen

Reiseinformationen
Reiseinformationen
Das Piemont ist durch ein dichtes Autobahnnetz gut angebunden. Von allen größeren deutschen Städten gibt es direkte Zugverbindungen nach Mailand. Von dort starten nahezu stündlich Anschlusszüge nach Turin oder an die Seen. Auch Direktflüge von München oder Frankfurt nach Turin gibt es täglich.

Italienische Zentrale für Tourismus ENIT
Italienische Zentrale für Tourismus ENIT
Direktion für Deutschland, Österreich und Schweiz
Neue Mainzer Strasse 26
D-60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 237434
Fax +49 (0)69 - 232894
Enit.ffm@t-online.de

 

 

Büro München
Italienische Zentrale für Tourismus ENIT
Prinzregentenstraße 22
D-80538 München
Tel. +49 - (0)89 - 531317
Fax +49 - (0)89 - 534527
enit-muenchen@t-online.de

www.enit-italia.de 


Geheimtipps aus dem Film
Geheimtipps aus dem Film
Restaurant mit malendem Wirt

Ristorante Enoteca
Via San Giovanni Bosco, 11
Montamagno - Asti
0039-0141-653925
www.labraja.it

Montag und Dienstag Ruhetag

 

 

Restaurant in Bra

Osteria Murivecchi
Via G. Pumanti, 19 - 12042 Bra (CN)
0039-0172431008
www.ascherivini.it

Montag Ruhetag

 


Gräfliches Weingut

Cordero Montezemulo
Azienda Argicola Montalletto
Frazione Annunziata, 67 - 12064 La Morra (CN)
0039-017350344
www.corderodimontezemolo.com