Eine Fernwehreise auf den Spuren von Dian Fossey
Die Fernwehreise führt auf den Spuren der Forscherin Dian Fossey durch das dicht bewaldete Bergland Ugandas und Ruandas.
Einzigartig und kostbar ist eine Begegnung mit den Berggorillas, doch wer sie sehen will, muss hoch hinauf. An den dicht bewaldeten Flanken der Vulkanberge leben die Tiere, von denen es weltweit nur noch 720 gibt. Sie sind angepasst an das Höhenklima und gewöhnt an die kleine Gruppe von Menschen, die sie täglich besuchen darf. Ein Besuch, der die unglaubliche Faszination erspüren lässt, die von den sanften Riesen im Bergwald ausgeht.
Die Reise durch Uganda, die „Schweiz Afrikas“, wie Winston Churchill diese Region Afrikas einst nannte, führt auch in den Norden Ruandas. Sie bietet dem Teilnehmer neben den sensationellen Tierbeobachtungen eine Fülle ungewöhnlicher Naturschönheiten. Um nur wenige Beispiele zu nennen: der mächtige Victoria-See, dem der Nil entstammt, das steil bis auf 5000 Meter aufragende Ruwenzori-Gebirge oder die eindrucksvolle Halbinsel im Edward-See mit der luxuriösen Mweya-Lodge.
Den Höhepunkt der Reise bietet aber zweifellos der Besuch der weltweit letzten Berggorillas im Dreiländereck von Uganda, Ruanda und dem Kongo. Auf ugandischer Seite leben im Bwindi-Nationalpark noch etwa 340, an den Hängen der Virongo-Vulkane in Ruanda und im Kongo noch etwa 380 dieser „sanften Riesen“.
Je nach aktuellem Aufenthaltsort der einzelnen Gorillafamilien, muss der Besucher mit einem ein- bis dreistündigen Aufstieg rechnen. Der Aufenthalt bei den inzwischen an Besucher gewöhnten („habituierten“) Tieren ist auf eine Stunde und acht Personen pro Tag begrenzt. Die Gebühr von 500 Dollar pro Person kommt zum größten Teil der am Fuß der Berge wohnenden Bevölkerung zugute, die im Gegenzug auf ihre frühere Praxis, diese Tiere zu jagen, verzichtet.
Im Laufe ihrer langen Forschungszeit begannen die Gorillas allmählich, Dian Fossey in ihrer Mitte zu akzeptieren. Selbst die ältesten Silberrücken ließen Fosseys ethnologische Studien zu. Jahrelang beobachtete Fossey die Gorillagruppen und dadurch gelangen ihr bisher unbekannte Einblicke in deren Familienstrukturen, Verhaltensweisen sowie Kommunikationsverhalten.
Aufgrund ihrer Dokumentarfilme und zahlreicher Artikel in der Zeitschrift National Geographic war Dian Fossey zwar weltweit bekannt, blieb aber wegen ihrer eigenwilligen Methodik wissenschaftlich umstritten. 1976 erhielt sie den Doktortitel.
Sie kämpfte gegen Wilderer und für die Erhaltung des ruandischen Nationalparks, um die Weltöffentlichkeit von der Notwendigkeit des Schutzes der Gorillas zu überzeugen. Im Kampf gegen die Wilderer aber bediente sie sich jedoch auch fragwürdiger Mittel, Regierungsvertretern gegenüber soll sie teilweise unbeherrscht und kolonialistisch aufgetreten sein.
Am Morgen des 27. Dezember 1985 wurde Fossey erschlagen in ihrer Hütte im Karisoke Research Centre aufgefunden. Bis heute konnte der Mord an ihr nicht vollständig aufgeklärt werden.
Einem breiten Publikum wurde sie bekannt, als im Jahre 1988 Motive aus ihrem Leben unter dem Titel „Gorillas im Nebel“ mit Sigourney Weaver in der Hauptrolle verfilmt wurden.
Amtssprachen sind Englisch und Kisuaheli. Ganda/Luganda sind weit verbreitete Landessprachen, dazu gibt es zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro und west- bzw. ostnilotische Sprachen.
240 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Uganda.
1 Uganda-Shilling. Währungskürzel: USh, UGS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 20.000, 10.000, 5.000, 1.000, 500, 200, 100 und 50 USh. Münzen sind nicht mehr im Umlauf.
Vorzugsweise US-Dollar, aber auch Euro und Britische Pfund werden angenommen.
Geldwechsel ist möglich bei der Central Bank, bei Handelsbanken oder in den Wechselstuben der größeren Städte.
Kreditkarten
Visa, teilweise auch MasterCard und Eurocard werden akzeptiert. In Kampala, am Entebbe International Airport und in größeren Städten kann mit Kreditkarte am Geldautomaten Bargeld abgehoben werden
Für die Einreise braucht man einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Einreisevisum. Visa können vor Reiseantritt bei der ugandischen Botschaft in Berlin beantragt werden. Einreisevisa werden aber auch am Flughafen Entebbe und an verschiedenen Grenzübergangsstellen, gültig für 30 Tage, gegen eine Gebühr von derzeit 50 US-Dollar ausgestellt.
Botschaft der Rep. Uganda
Heinrich-Heine-Str. 18
D-10179 Berlin
E-Mail: info@botschaft-uganda.de
oder : ugembassy@yahoo.de
Ein Spezialist für Reisen nach Uganda und Ruanda ist „Colibri Umwelt Reisen“ www.berggorillas.de. Er bietet zweiwöchige Rundreisen an, in denen die Teilnehmer in kleinen Reisegruppen in die wichtigsten Nationalparks des Landes geführt werden. Schwerpunkte sind die Beobachtung von Schimpansen und natürlich das „Gorilla-Trekking“ zu den Berggorillas.
Colibri UmweltReisen
Bahnhofstr. 154 d
D - 14624 Dallgow - Döberitz
Tel.: (03322) 1299-0
E-mail: info@colibri-berlin.de
Internet: www.colibri-berlin.de