Die Ureinwohner dieses Landes nennen sich Kanaken. Ihre Vorfahren waren einst Kannibalen, doch, keine Angst, heutzutage empfangen sie Besucher sehr freundlich!
Ihre Traditionen haben sie trotz der Kolonisierung durch die Franzosen über die Jahrhunderte bewahrt. Bei ihnen steht das Wohlergehen des Stammes über dem des Einzelnen, das Zeigen von Respekt und das Teilen gehört seit jeher zu Ihrer Kultur.
Sehenswert ist die Kathedrale St. Joseph und das Tjibaou-Kulturzentrum, in dem man mehr über die Kultur der Kanaken erfahren kann.
Lohnend ist auch ein Bootsausflug zu einer der kleinen Inseln in der Lagune, die man sich oft nur mit einigen Seeadlern teilen muss.
Außer der Hauptstadt Noumea gibt es keine sehenswerten Städte auf Grande Terre, dafür hat die größte Insel Neukaledoniens eine große landschaftliche Vielfalt zu bieten: ursprüngliche Mangrovenwälder, feine Sandstrände, wilde Berge, sanfte Hügel sowie sattgrüne Regenwälder.
Wer alles sehen will, sollte eine 2-3 tägige Rundfahrt mit dem Auto einplanen.
Zu empfehlen ist ein Stopp in der Gegend von Bourail. Hier leben die Cowboys von Neukaledonien, genannt „Stockmen“. Ihnen kann man - auf Nachfrage - bei der Arbeit zusehen.
In den Bergen um Bourail leben auch einige Kanakenstämme, die Besuchen von Touristen gegenüber aufgeschlossen sind.
Ein anderes Ausflugsziel ist die Bucht von la Roche Percé mit ihrer prägnanten Felsformation.
Tipp: wer Kontakt zu Kanaken aufnehmen möchte, sollte sich an das Fremdenverkehrsamt von Bourail wenden (Tel.464612). Vor dem Treffen unbedingt ein Stück Stoff und Tabak kaufen, um "la coutume" zu machen, eine zwingend notwendige Geste des Respekts gegenüber den Kanaken.
Lifou ist die größte und landschaftlich abwechslungsreichste der drei Inseln: schöne Sandstrände, wilde Sandsteinklippen und eine üppige Natur.
Während Ouve´a mit einem 25 Kilometer langen feinen Sandstrand lockt, überzeugt Mare´ mit seiner wilden und unversehrten Natur.
Auf diesen Inseln kann man die Kultur der Kanaken noch weitgehend unverfälscht erleben.
- Einreise
Reisepass genügt, kein Visum erforderlich - Impfungen
Keine speziellen Impfungen erforderlich - Klima
Warmes, subtropisches Klima, durch Passatwinde gemildert. Die Hauptregenzeit liegt zwischen Januar und März. Von April bis August herrschen kühlere Temperaturen. - Sprache
Amtssprache ist Französisch. Daneben werden 33 polynesische und melanesische Sprachen sowie Englisch gesprochen. - Ortszeit
MEZ + 10.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Neukaledonien.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +10 Std. und im Sommer +9 Std. - Religion
60 % Katholiken, 30 % Protestanten und andere. - Netzspannung
220 V, 50 Hz. - Währung
Die offizielle Währung ist der CFP Franc, der an den Euro gebunden ist.
1 CFP Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: CFP Fr. Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 1000 und 500 CFP Fr im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen von 100, 50, 20, 5, 2 und 1 CFP Fr. - Geldwechsel
Geld kann man am Flughafen und in Banken umtauschen. - Kreditkarten
American Express, Visa und teilweise auch Master Card, Diners Club und Eurocard werden von großen Hotels und Autovermietern akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Eine der besten, weil schnellsten Flugverbindungen von Deutschland nach Neukaledonien führt über Helsinki. Von dort geht es mit der Finnair www.finnair.com
nach Osaka und von dort, nach kurzem Aufenthalt, mit der neukaledonischen Aircalin www.aircalin.com weiter nach Noumea, der Hauptstadt Neukaledoniens.
Näheres zu Reisen nach Neukaledonien finden Sie unter www.neukaledonientourismus.de
Auf der internationalen Seite des Fremdenverkehrsamtes (nur in Englisch) finden Sie noch ausführlichere Informationen und auch Unterkunftsmöglichkeiten www.visitnewcaledonia.com
Email: neukaledonien@eyes2market.com
Tel.: 0410 -169647813