SENDETERMIN: Sonntag, den 04.07.2010
17:05 Uhr
ABC-Inseln
ABC-Inseln
ABC-Inseln

„Klein Holland unter Palmen" oder „niederländische Karibik" werden die ABC-Inseln auch gerne genannt. ABC, das steht für Aruba, Bonaire und Curacao. Drei kleine Inseln, die mit ihren puderzuckerweißen Stränden besonders Taucher und Schnorchler anlocken, die aber aufgrund ihrer kolonialen Vergangenheit sowohl kulturell wie auch ethnologisch einiges zu bieten haben.


Aruba
Wer neben Kilometer langen weißen Traumstränden und weitgehend unberührter Natur im Hinterland perfekt organisiertes Vergnügen und ein aufregendes Nachtleben schätzt, der findet auf Aruba sein Traumziel.Die kleinste der ABC-Inseln ist die touristisch am besten erschlossene und vielseitigste der drei Inseln. Und weil der Reisende von heute auch im Paradies aktiv sein will, sind im Urlaub Klettern, Radfahren, Wandern und Wassersport angesagt. Dieser Nachfrage wird Aruba gerecht. Die Insel bietet weit mehr als Sand & Sonne und ist ideal für individuelle Erkundungen. Allein durch die geologische Beschaffenheit offeriert Aruba Möglichkeiten, mit denen keine andere Karibikinsel aufwarten kann. Dazu kommt eine prächtige Unterwasserwelt, die erkundet werden will.

Lage
Aruba gehört zu den ABC-Inseln / Niederländische Karibik; 40 Kilometer vor der Küste Venezuelas.

Größe
30 Kilometer lang, neun Kilometer breit, eine Fläche von 184 Quadratkilometern.

Klima
Klima
Reisezeit: das ganze Jahr über, ganzjährig trockene Wärme, Jahresdurchschnittstemperatur 28° C, Wassertemperatur 25° C, angenehme Passatwinde, kurze Niederschläge; Durch die begünstigte geographische Lage im Süden der Karibik ist die Wahrscheinlichkeit, dass Aruba von einem Hurrikan heimgesucht wird, äußerst gering.

Hauptstadt
Oranjestad

Bevölkerung

120.000 Einwohner aus 40 Nationen.


Religionen
Katholisch, protestantisch, u.v.m.

Sprachen
Amtssprachen sind Holländisch und Papiamento, die Sprache der Einheimischen, die sich aus dem Mix der verschiedenen Völker entwickelt hat. Englisch und Spanisch werden überall gesprochen und verstanden.

Zeitunterschied
Differenz zu Europa/MEZ: Sommerzeit minus 6 Stunden, Winterzeit minus 5 Stunden.

Einreisebestimmungen
Einreisebestimmungen
Es ist ein gültiger Reisepass und ein Weiterflug- oder Rückflugticket zur Einreise erforderlich, kein Visumzwang, keine Impfungen notwendig. Ausreisegebühr: 34 USD, im Ticket enthalten

Flugverbindungen

Weitere Informationen
Sehenswürdigkeiten
Harmonie der Gegensätze: weiße, ruhige Sandstrände + kristallklares Wasser auf der einen und wilde, zerklüftete Küsten mit Klippen und Felsbrücken auf der anderen Inselseite. Dazwischen: Wüstenlandschaft mit Kakteen, die California- und Boca Prins-Dünen, der knapp 160 Meter hohe Hooiberg, der Arikok Nationalpark, die Fontein-Höhlen, die Mangel Alto-Mangroven und die De Palm Coral Island.

Strände
Feinsandig und weiß: Palm Beach + Eagle Beach (12 km), Malmok, Arashi, Baby Beach, Roger‘s Beach, Andicuri, Mangel Halto.

Sport
Wassersport: Hochseeangeln, Schwimmen, Segeln, Tauchen, Schnorcheln, Wasserski und Jetski, Parasailing. Aruba gilt als Mekka für Surfer, Kitesurfer und Wracktaucher. An der Südwestküste beträgt die Unterwasser-Sichtweite oft mehr als 30 Meter, die Wassertemperaturen liegen bei 25°C. Das berühmteste Riff ist das Lago Reef mit einer Tiefe von über 40 Metern.
Allgemeine Sportarten: Golfen (Robert Trent Jones 18-Loch Golfplatz sowie 9-Loch „The Links at Divi"), Tennis, Squash, Reiten, Bowling, Minigolf, Go-Kart-Bahn.

Restaurant Papiamento
Einzigartig im Palmengarten eines ehemaligen Kolonialhauses gelegenes Top-Restaurant. Die Tische sind rund um einen beleuchteten Swimmingpool angeordnet, riesige Kerzen im ganzen Garten verzaubern nicht nur Romantiker.
Die hervorragende Küche ist kreolisch-international.
Spezialität: "Surf and Turf" Fangfrische Riesengarnelen und zartes Rinderfilet, serviert auf einem heißen Stein.
Washington 61, Noord
Tel. 00297 - 5864544

Charlies Bar

Charlies Bar ist eine Institution auf der Insel und ein Geheimtipp für alle, die sich gerne mal unter Einheimische mischen.
An Decke und Wänden haben Seeleute aus aller Welt in über 50 Jahren ein witziges Sammelsurium an Erinnerungsstücken hinterlassen.
Besitzer Charlie Brouns erzählt gerne die dazu gehörenden Anekdoten und serviert einheimische, kleine Gerichte.
Charlies Bar ist in dem kleinen Ort San Nicholas im Ortszentrum.


Hotel Amsterdam Manor
Das direkt am Strand gelegene 4-Sterne Hotel wurde erst 2007 komplett neu renoviert. Die großzügige Anlage mit Swimmingpool, Bar und gut geführtem Restaurant besteht aus mehreren, einstöckigen Häusern im holländischen Kolonialstil.
Das Amsterdam Manor wird von einer holländischen Familie geführt und bietet neben
Luxus und Komfort eine persönliche und herzliche Atmosphäre. 
Internet: http://www.amsterdammanor.com/

Karneval
Der Karneval ist das größte Ereignis des Jahres, er beginnt Mitte
Januar und erreicht seinen Höhepunkt mit der großen Parade am Sonntag vor Aschermittwoch. Wochen lang ist die Insel im Faschingsfieber, es finden Musik- und Gesangswettbewerbe statt, Umzüge und die Wahl der Faschingskönigin.

Weitere Informationen zu Aruba finden Sie unter:

http://www.aruba.de/


Bonaire
Bonaire
Bonaire ist ein Urlaubsparadies für Naturliebhaber und vor allem Sporttaucher.
Massentourismus gibt es hier noch nicht, Bonaire steht für Ruhe und Natur.
Der gesamte Küstenbereich der Insel ist ein einziger Meerespark, der Bonaire Marine Park. An der Westküste erstrecken sich unzählige Korallenriffe, die zu den schönsten der Welt zählen, mehr als 250 Fischarten sind hier zuhause. Nur auf Bonaire ist es möglich, zu jeder Tages- und Nachtzeit direkt vom Ufer aus in die prächtige Unterwasserwelt einzusteigen und in den warmen, ruhigen und klaren Gewässern das Tauchen zu genießen. Echtes No Limit Tauchen!

Harbour Village Beach Club
Eingebettet in einen traumhaften Palmengarten gelegenes 4-Sterne-Hotel.
Vom Hotel eigenen Strand können Taucher direkt in das kristallklare, karibische Meer abtauchen. Das als Piratenschiff nach gebaute Restaurant bietet täglich fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte.
Die nahe gelegene Hauptstadt Kralendijk ist nur 10 Gehminuten entfernt.

Tauchschule

„Tropical Divers" ist die einzige deutsche Tauchschule auf Bonaire. Angebote für Tauchanfänger und Fortgeschrittene, Tauchgänge von Land aus und mehrmals täglich mit Tauchbooten.

Internet: http://www.tropical-divers.com/

 


Sunday-Party
Das Vergnügungsangebot auf Bonaire ist bescheiden. In einigen kleinen Bars in Kralendijk treffen sich am Abend die Taucher um ihre Erlebnisse auszutauschen,
Nachtschwärmer kommen nicht auf ihre Kosten.
Sehens- und hörenswert ist aber die Sonntagsparty in Kralendijk. Ab 14 Uhr spielen in der Hauptstadt zahlreiche einheimische Bands, an bunten Ständen gibt es lokale Spezialitäten und handgearbeitete Souvenirs der Einheimischen.

Weitere Informationen zu Bonaire finden Sie unter: http://www.bonaire.de/


Curacao
Curacao
Curacao ist die größte und holländischste der drei Schwesterninseln, sie liegt zwischen Aruba und Bonaire.
Die Hauptstadt Willemstad erhielt wegen ihrer liebevoll restaurierten Fassaden im holländischen Stil auch den Beinamen Amsterdam der Karibik.
Europäischer Charme und karibisches Flair machen die Insel zu einem reizvollen Urlaubsziel. Neben langen Traumstränden und versteckten Buchten bietet die Insel viele Unterhaltungs- und Ausflugsmöglichkeiten.

Fläche
444 Quadratkilometer

Bevölkerungszahl
170.000 (Stand 2006)

Hauptstadt
Willemstad

Geographie
Geographie
Curaçao befindet sich etwa 70 km nördlich von Venezuela entfernt, im südlichen Teil des Karibischen Meeres. Der Christoffelberg im Nordwesten ist mit 375 Metern die höchste Erhebung. Die Nordostküste ist steil und felsig, an der Südküste findet man zahlreiche Buchten und viele zum Teil palmengesäumte Korallensandstrände.

Ortszeit
5 Stunden zurück (bzw. 6 Stunden in der deutschen Sommerzeit).

Wirtschaft
Curaçao ist die größte und wohlhabendste der Niederländischen Antillen, in Willemstad liegt ein Zentrum des Offshore-Bankwesens.
Hauptwirtschaftszweige Curaçaos sind Erdölraffinerie und -lagerung sowie der Hafen mit seinen Trockendocks.

Währung
Die Preise werden in Antillengulden (Abkürzung: ANG) oder US$ angegeben. Der ANG ist an den Dollar gekoppelt. In speziell gekennzeichneten Geschäften wird auch der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert.

Staatsform
Seit 1634 niederländisch. Seit 1954 Autonomie bei inneren Angelegenheiten.
Seit 1983 Parlamentarische Monarchie. Staatsoberhaupt ist Königin Beatrix der Niederlande.

Sprache
Sprache
Amtssprache ist Niederländisch. Papiamentu (eine Mischung aus Portugiesisch, westafrikanischen Sprachen, der Indianersprache Arawak, Spanisch, Niederländisch und Englisch) ist die lebhafte Umgangssprache. Englisch und Spanisch werden ebenfalls gesprochen.

Strände
Mehr als 40 Buchten mit weißen zum Teil palmengesäumten Korallensandstränden.

Fauna
Für Vogelliebhaber ist Curaçao ein Paradies: Auf der Insel findet man 150 verschiedene Vogelarten wie Kolibris, Trupiale, Flamingos, Pelikane, Fregattenvögel, westindische Sittiche, einige Möwenarten und den Zuckervogel.

Flora
Wegen des trockenen Klimas gibt es auf Curaçao nur sehr wenige Bäume. Der bekannteste Baum der ABC-Inseln ist der Dividivi-Baum. Neben über hundert verschiedenen Kakteen- und diversen Palmenarten wachsen vor allem im Westen wunderschöne blühende Pflanzen wie Bougainvillea, Flammenbäume, Hibiskus oder Oleander.

Klima
Curaçao liegt in den Tropen, nur 12° nördlich des Äquators, außerhalb des Hurrikangürtels. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 27,5°C.

Wassertemperatur
Durchschnittlich 26,8°C.

Anreise
Täglich mit KLM von verschiedenen deutschen Flughäfen über Amsterdam, mit Lufthansa über Caracas oder mit verschiedenen Airlines über Miami nach Willemstad. Oder zwei Mal wöchentlich mit Martin Air über Amsterdam nach Curaçao.

Einreise
EU-Bürger brauchen kein Visum, jedoch einen Reisepass, der auch bei der Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig ist sowie ein Rückflugticket.

Essen und Trinken
Typisch niederländische Gerichte (Meeresfrüchte und verschiedene Käsesorten) und kreolische Spezialitäten (Criollo), aber auch internationale Küche. Bekannt ist Curaçao vor allem durch den gleichnamigen blauen oder roten Orangenlikör, der aus getrockneten Schalen der Bitterorange (Pomeranze) hergestellt wird.

Kura Hulanda Hotel, Willemstad

Das Kura Hulanda ist ein 5-Sterne Hotel der Extraklasse. Das exklusive Resort ist mit seinen stilvollen Gebäuden und kleinen Gässchen wie ein holländisches Dorf angelegt. Der Hotelpool befindet sich in einem Palmendschungel, drei Open-Air-Restaurants sind stilvoll ausgestattet und bieten unterschiedliche Spezialitäten an.
Neben einem modernen Spa-Center hat das Hotel ein eigenes Museum, das Einblick in die Geschichte der Insel gibt.

Internet: http://www.kurahulanda.com/


Marshé
Die alten Markthallen im Herzen von Willemstad sind der mittägliche Treffpunkt der Einheimischen. Hier trifft man sich, ähnlich wie in einer Kantine an langen Holztischen zum Mittagessen. Die lokalen Spezialitäten sind einfache, aber raffiniert gewürzt und sehr schmackhaft. Beim geselligen essen kommt man hier leicht mit den Bewohnern der Insel ins Gespräch.

Curacao Blue

Der berühmte Curacao Likör, der auch bei uns Cocktails so schön blau färbt, wird noch heute nach Originalrezepten auf der Insel hergestellt. Im Landhaus Chobolobo können Touristen bei der Herstellung zusehen, im eigenen Museum die Geschichte kennen lernen und den bunten Schnaps gleich probieren oder mit nach Hause nehmen.
Führungen finden täglich von 8 - 12 und von 13 - 17 Uhr statt.

Landhaus Chobolobo
Schottegatweg Oost 129
Curaçao, NL Antilles

Tel. 00 59 99 (4 61) 35 26 Fax 00 59 99 (4 61) 35 03
Internet:  http://www.curacaoliqueur.com

Weitere Informationen zu Curacao finden Sie unter:  http://www.curacao.de/